OfflineFlattr und Subskription

Ich habe lange nichts mehr geschrieben, deswegen hier nun ein paar Auszüge aus der DA – auch aus aktuellem Anlass. Ich warte noch die ‚Abbrechnungsposts‘ des nächsten Monats ab und dann werde ich eine Grafik zu den Einnahmen veröffentlichen. nichts besonderes, aber man darf ja mal ein wenig Spannung aufbauen:

….Die Erstellung eins QR-Codes, mit dem Link auf ein Thing, ermöglicht es nicht nur im Internet sondern auch im realen Leben zu flattrn. Applikation für Smartphones lesen den hinter dem QR-Code liegenden Link und öffnen direkt die Internetseite mit dem Thing zum flattrn. Hier ist die Frage, ob es sinnvoll ist, Micropayments über das Internet zu verteilen, obwohl ein Nutzer in der realen Welt spenden könnte. Im realen Leben sind eben die Transaktionskosten für die Übertragung von Micropayments eben sehr gering. Die Relevanz dieser Funktionalität muss sich erst in ersten Anwendungen zeigen.

Eine weitere Funktionalität vereinfacht die Nutzung von Flattr erheblich. Das Klick-Abo oder auch ‚Subscription-Feature‘ ermöglicht es, bestimmte Button automatisch für die nächsten drei, sechs oder zwölf Monate zu flattern. Dies ist im besonderen Maße für Buttons sinnvoll, die das gesamte Angebot eines Content Produzenten unterstützen. Nutzer brauchen nach dem aktivieren dieser Funktion nicht jeden Mo-nat neu, auf den Button zu klicken. Content Produzenten erhalten somit eine langfristigere Unterstützung und können nun eine Prognose der zu erwartenden Flattr-Klicks vornehmen, da sie Wissen wie viele User in den nächsten Monaten sie unterstützen. Eine Berechnung der damit generierbaren Einnahmen ist schwerlich möglich, da der Klickwert pro Klick nicht vorhersehbar ist. Diese Funktionalität ändert die Struktur des Systems, denn damit wird eine Unterstützung vor Erstellung von Inhalten erzeugt. Somit verknüpft Flattr das Dankeschön im Nachhinein und die langfristige Unterstützung im Voraus. Diese Verknüpfung hat Langer schon länger festgestellt, aber nun ist es konkret umgesetzt und offensichtlich. Die Begrenzung auf bestimmte Zeiträume und die Möglichkeit diese Funktion jederzeit zu deaktivieren, soll dem Nutzer die Hoheit über die Verteilung seiner Flattr-Klicks nicht nehmen.

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